03.06.2026

Digitaler Produktpass wird konkret: Veranstaltung informiert über Anforderungen

Der Digitale Produktpass (DPP) nimmt Fahrt auf: Im Jahr 2026 werden sowohl die technischen Standards als auch die ersten produktspezifischen Regelungen veröffentlicht. Unternehmen sollten sich daher frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinandersetzen, empfiehlt die Handwerkskammer Münster. Gelegenheit dazu bietet die Veranstaltung „NRW kann DPP! Gemeinsam bereit für den Digitalen Produktpass“ am 16. Juni 2026 an der Hochschule Ruhr West (HRW) in Bottrop.

Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Verbände, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure, die einen praxisnahen Einstieg in das Thema suchen und die Umsetzung des DPP aktiv mitgestalten möchten. Auf dem Programm stehen Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Informationsstände sowie zahlreiche Workshop-Sessions mit Raum für Austausch und Vernetzung.

Organisiert wird der Termin gemeinsam mit Akteuren aus den Branchen, die von der Einführung des Digitalen Produktpasses besonders betroffen sind oder einen wichtigen Beitrag zu seiner Umsetzung leisten können. Dazu gehören Batterien, Bauprodukte, Bekleidung, Elektrogeräte, IT-Wirtschaft, Kunststoffe, Maschinenbau, Matratzen, Metalle, Möbel sowie Reifen. Für die einzelnen Branchen und Produktgruppen sind jeweils mehrere themenspezifische Sessions vorgesehen.

Der Digitale Produktpass soll künftig den Zugang zu Produktinformationen erleichtern, Transparenz entlang der Wertschöpfungskette schaffen und die Kreislaufwirtschaft stärken. Gleichzeitig sollen Unternehmen von effizienteren Prozessen und einem vereinfachten Informationsaustausch profitieren.

Veranstalter sind die Hochschule Ruhr West und die Leitstelle Circular Economy CE.NRW. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Circular Hotspot NRW“ statt.

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